Um 10:00 Uhr sollte es losgehen. Am Schloss wollten wir uns treffen. Albi, also ich, kam um genau 10:00 Uhr an. Die Glocken der Schlosskirche läuteten noch, und der zehnte Schlag war noch nicht gefallen.
Fast alle waren schon da: Rene, Jan, Karsten und Torsten. Super, erst mal an den Kühlrucksack und das erste Bierchen zücken. Alle anderen hatten Ihres schon in der Hand. Dann kam auch direkt schon der VW von Oli auf den Parkplatz gefahren; am Steuer: Dorte. Oli nicht bescheiden, zückt auch erst einmal eine praktische Plastikflasche mit Schraubverschluss. Es dauerte nicht lange, bis aus Richtung Feuerwehr der Jörg auf dem Fahrrad angeradelt kam. „Wo hat der sich von Tine absetzen lassen, bei der Feuerwehr?“ fragten wir uns. Jörg hat es uns bis heute nicht verraten und behauptet von zu Hause gefahren zu sein… naja, und den Weihnachtsmann gibt es wohl auch.
Waren die ersten Flaschen geleert, so sollte es dann auch losgehen. Auf, auf nach Hammoor. Auf dem Weg dorthin sind wir an dem üblichen Parkplatz angehalten um noch einmal den Inhalt unserer Flaschen zu prüfen. Jeder hatte offensichtlich für sich das richtige dabei. Der Zwischenstopp sollte nicht allzu lange dauern, höchstens eine Flasche lang. Hammoor rief. Und wir kamen. Sofort war uns klar, hier war deutlich mehr los, als noch im Jahr zuvor. Im Jahr zuvor war ein kleines 7-Meterzelt mit Feuerwehreigenen Grill und Getränkeausschank. Dementsprechend günstig war es auch. In diesem Jahr war alles mindestens doppelt so teuer. Jedoch wenig schlimm. So ein Meter mit 16 Pils ist doch zu schaffen. Rene packte „4 Kleine“ auf den Tisch und man konnte zum Bier auch gleich ne leckere Wurst genießen (oder auch zwei?). auf einem Meter kann man ja nicht stehen, so kam auch der zweite recht schnell. Eben so schnell waren so auch die Lampen an.
Echte Kerle müssen aber weiterradeln. Fest auf dem Tour-Plan stand das berühmte Tremsbüttel-Fischbek (für die meisten Tremsbüttel, für wenige Fischbek). Wenn man sich schon einmal auf Torsten verlässt … „Da könnt ihr langfahren“ sagte er und führt uns direkt in eine Sackgasse auf ein Feld. Kilometerweit mussten wir zurückradeln um wieder auf den rechten Weg zu gelangen. An der Raststätte bei Tremsbüttel rief doch der Durst zu einer erneuten Pause. Wir waren ja auch schon fast 20 Minuten gefahren. Schnelles Bierchen und Baumbewässerung inklusive gings dann auf zum Tremsbüttel-Fischbek. An der dortigen Kate hatten wir schon im vergangenen Jahr rast gemacht. Jazz ist zwar auch nicht unser aller Favorit, jedoch bringt es einen ja auch nicht um. Und Bierausschank gibt es ja auch. Leider schmeckte dies beinahe gar nicht. Nur mit Mühe konnten wir dies runter kriegen. So hielten wir uns auch nicht lange auf und radelten weiter.
Diesmal sicher führte Torsten uns nach Bargteheide. Schnell mal bei den Klemz’ns reinschneien. Mireya war mit Lara jedoch unterwegs (sie wusste wohl warum) doch Heiko von nebenan sollte uns auf ne Flasche Gesellschaft leisten. Auf dem Balkon war es recht gemütlich, weshalb wir uns auch ne schöne Weile aufhalten konnten. Doch irgendwann mussten wir uns aufraffen und weiterfahren. Nun sollte uns nichts mehr aufhalten. Direkt an den Feldern entlang nutzen wir die Landwirtschaftlichen Wege abseits der Hauptstraße und waren auch flugs bei den Behrmanns im Garten.
Hier wartete bereits seit Stunden der frische mehrfache Vater Ralf. Wenige Tage zuvor war doch Rasmus auf die Welt gekommen (wir berichteten) und heute sollte darauf angestoßen werden. Der Grill war bereits angeheizt und alles war angerichtet. Die Frauen waren unterwegs und der gemütliche Teil sollte beginnen.
