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Erfreuliches und auch Unerquickliches habe ich für euch! Gar Tapfere Streiter kämpften wieder um die „grüne Ehre“. So geschehen bei Molvik des Nachts von Ziestac auf Mitewoche.
Der tapfere, doch blutleere kleine Lurikeen Astariuth aus der Gilde der streitbaren „Bane Sidhe“ verteidigte mit Mut und Einsatz die Posten unseres Reiches. Doch damit nicht genug, auch vor dem Erstreiten feindlicher Posten scheute er sich nicht. Zusammen mit nachtschattiger Hilfe schaffte er es den Außenposten zu erobern und zu halten.
Einige Gegner standen ihnen dabei im Wege, die es auszuschalten galt. Mit Bravour erledigte der kleine einsame Streiter seine Gegner und stiftete auch im Molvik Faste, welches in albionischer Hand war und von Midgardern angegriffen wurde, reichlich Unruhe. So wurde die feindliche Übernahme der Burg durch Midgard letztendlich vereitelt, die Burgmauern wurden repariert und warteten auf ihre neuen Herren, die sie zum Einsturz bringen mochten.
Ein besonders gutes Konterfei ist uns von Astariuth gelungen, als er Jagd auf einen Midgarder machte, der kurz drauf dann auch das Zeitliche segnete… Besonders hartnäckig zeigte sich auch wiederholt der Avalonier Windseeker, der sich als ein schwer zu besiegender Gegner zeigte. Auch der aus den kalten Landen stammende Kobold und Jäger Forestlife, bot standhaft und mutig die Stirn.
Bis zum Schluss! Ein spannender Schlagabtausch, jedoch leider mit offenem Ende war es in der Nacht….
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Ganz andere Sorgen hatte da ein ähnlich blutleerer Recke von der Gilde der „Legend of Nature“ in derselben Nacht. Der tapfere Shar, der ständig gar fleißig seinem Beruf nachgeht, stellte mit großem Entsetzen fest, dass seine Rüstung und seine Waffen, gar teure Artefakte, völlig zerbeult und zerschlissen waren.
So ging er zum Schmied um sie reparieren zu lassen. Als der Schmied ihm den Preis nannte, wurde der sonst so standfeste Vampyzar Transilvania fast ohnmächtig… So viel Gold, Platin gar, hatte er nicht mehr in seinem Lederbeutel. So zog er aus um Kopfgeldaufträge anzunehmen, damit sein Goldener Speer und der Dolch des Verräters wieder gut zustechen, sein Edelstein „Traumsphäre“ ihn wieder zuverlässig verwandeln und seine Skarabäusflügelweste ihn gewohnt beschützen und stärken würde.
Per Pedes zog er, mit Aufträgen von Bewahrer Garan im Gepäck Richtung „Kreis der Fünf“ um es mit den gefürchteten Naburit Trinkern, fiesen Mahren und tückischen Infernalisten aufzunehmen. Nach einiger Zeit des Schweißes und des Blutes ist es dem tapferen Vampyzar gelungen, so viel Gold gar Platin anzuhäufen um seine wertvolle Rüstung und die Waffen beim Schmied in Auftrag geben zu können.
„Ein Pferd kann ich mir leider nicht leisten“, erzählt Vampyzar und schaut fast ein wenig bedrückt auf seine strapazierten Cruaighstiefel… „Ich kann ja auch nur immer arbeiten und Geld verdienen, doch meine teure Rüstung muss ständig repariert werden. Ich brauche sie, damit ich unser Reich würdig verteidigen kann. Und immer wenn ich dann etwas Geld zusammen habe, muss ich alles dem Schmied geben“.
Ein tragisches, wenn auch kein Einzelschicksal, finden wir… Unser Mitgefühl gilt diese Woche den Artefaktträgern und fleißigen Auftragskillern.
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Im Grenzland ging aus auch in dieser Woche wieder hoch her. Erbitterte Schlachten lieferten sich die Reiche in Albion an Caer Berkstead und Caer Benowyc und auch die Burg Molvik wechselte nach langer Zeit die Herrschaft und ging als sich die Woche dem Ende neigte nach Midgard.
Nach all den Heldentaten hatten sich die Kämpfer redlich ihren Feierabend verdient. Auch Animistin Coila, die kleine Keltin aus den Reihen der Gordion’s Galater hatte sich einige Becher Honigwein zu Gemüte geführt.
„Es wird in Kürze einen großen Kampf gegen die Übermacht der Wasserkäfer geben“; lallte sie verwirrt in der Taverne… da hat Quedas Halbschwester wohl etwas zu tief ins Methorn geschaut… es sei ihr gegönnt.
Die Erfolge beim Kämpfen können unter Anderem auf den Reliktstatus zurückgeführet werden, denn das der Stärke aus dem winterlichen Midgard liegt sicher in irscher Hand.
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Ein besonderer Gruß gilt an dieser Stelle auch der fleißigen und ruhelosen Bardin Nereide McNair von der Gilde „Gemeinschaft der freien Seelen“. Selbstlos und emsig verteidigte sie in ihrer unvergleichlich keltisch-mutigen Art die Türme von Molvik und war auch an einigen Eroberungsfeldzügen nicht unwesentlich beteiligt.
Gegen die Übermacht aus Midgard musste sie sich dann jedoch leider mit ihrer starken Gruppe aus Animisten und Eldritches Donnerstac geschlagen geben.
